Und es gibt sie wirklich: Fische im Donaukanal

„Gibt’s da Fische?“ – Diese Frage muss man sich als Fischer am Donaukanal in Wien häufig gefallen lassen.  Aber sonst ist der Kanal ein recht spannendes und vor allem leicht zu erreichendes Angelgebiet mitten in Wien.

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Das Revier startet am Nußdorfer Sporn und geht runter bis zur Ostbahnbrücke Simmering. Als Hauptfischarten würde ich Barbe, Zander, Schied und andere Weißfischarten wie Nasen nennen.

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Auf den ersten Blick ist der Donaukanal ein schnell fließender, regulierter Strom. Aber genau darum geht’s am Kanal – man muss die Bereich mit Rückströmungen & Kehren – die Hotspots – suchen, denn dort findet man auch die Fische. Ein neues Gewässer ist immer eine Herausforderung und es dauert eine gewisse Zeit bis man die richtigen Hotspots gefunden und die Methoden dementsprechend angepasst hat. Ich wurde dabei zum Glück von Andreas von www.angelguiding.at unterstützt!

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Wir starteten das Angeln gezielt auf Rapfen/Schied mit kleinen Oberflächenwobbler und kleinen Gummifischen. An den passenden Stellen kann man den schwimmenden Wobbler ganz einfach mit der Strömung treiben lassen und danach wieder einholen. Es kann übrigens auch sehr fängig sein den Wobbler einige Zeit in der Strömung laufen zu lassen – besonders wenn man eine Stelle mit einem raubenden Schied gefunden hat. Meist dreht der Räuber seine Kreise in einem gewissen Radius. An den ersten beiden Stellen: Am Sporn und beim Fernwärme Kraftwerk konnten wir keine Fischaktivität feststellen – so wechselten wir zum nächsten Spot – den Bereich rund ums Flex.

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Beim dritten Auswurf war es dann so weit – ein schöner Schied attackierte meinen kleinen Rapala recht hart und bescherte mir einen spannenden Drill! Man kann also getrost antworten: „Ja es gibt Fische im Donaukanal!“

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Übrigens – es gibt nicht nur Fische! Unglaublich aber wahr ich konnte auch schon einen Biber direkt vorm Flex beobachten!

Tight Lines,
Christoph Wimmer

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